Freitag, Juli 19, 2019

Die Kolumbien-Sevilla- Nüziders-Connection

Andrés Ángel ist ein gefragter Flamenco-Gitarrist. Einen wichtigen Teil seiner Ausbildung hat der Kolumbianer in Vorarlberg absolviert. FOTOS: Anita Dressel-Malang Wenn Andrés Ángel im Mai ins Ländle kommt,  ist dies für ihn vertrautes Terrain. Der Flamenco-Künstler aus Medellin/Kolumbien lebte fünf Jahre lang mitten in der Bludenzer Innenstadt bei seiner Tante Isabell und deren Mann, während er in Feldkirch studierte. „Er war der erste...

Menschen: Stephan Ammann

Stephan Ammann ist ein überzeugter Vereinsmensch. Der seit Kindertagen begeisterte Pfadfinder engagiert sich bereits acht Jahre lang als Pfadi- beziehungsweise Gruppenleiter in seinem Heimatort Nüziders. Außerdem unterstützt er das Albanienprojekt der Vorarlberger Pfadfinder. „Die Menschen haben dort keinerlei Perspektive”, hat er sich von den Zuständen in den kleinen Bergdörfern, welche im Dezember mit mehr als tausend Hilfspaketen versorgt wurden,...

Günstig, flexibel, ökologisch

FOTOS: TM-HECHENBERGER, BURTSCHER TROCKENBAU Bauland ist knapp, der Traum vom Eigenheim kaum mehr finanzierbar. Wohnraum durch den Um- und Ausbau bestehender Häuser zu schaffen, ist vergleichsweise günstig. Das beflügelt speziell den Trockenbau, wie Reinhard Burtscher bestätigt. Seit 42 Jahren gehört er als Gründer und langjähriger Geschäftsführer der Ludescher Firma Burtscher Trockenbau...

Menschen: Aladin Kurjakovic

Viel Einsatz erforderten die heurigen starken Schneefälle. Tausende Private und Profis waren im Einsatz, um Straßen und Wege freizuräumen. Auch beim Bauhof der Marktgemeinde Frastanz war das ganze Team gefordert. Aladin Kurjakovic ist einer davon. „Das Arbeiten macht mir nichts aus”, sagt der großgewachsene Mann. Geboren und aufgewachsen in Bosnien zog es den gerlernten Koch und Metzger, der auch...

„Ich denke täglich mit Wehmut an die schönen Tage…”

Sie wollten dem Militärdienst, bitterster Armut oder der Arbeit in der Fabrik entgehen, sahen keine Perspektive oder wurden von ihrer Heimatgemeinde verschickt. Die Gründe, warum vor allem im 18. und 19. Jahrhundert zahlreiche Walgauer ihr Glück anderswo suchten, sind vielfältig. Geschichtsinteressierte aus der Region sind den Schicksalen der Auswanderer nachgegangen und haben in den letzten zweieinhalb Jahren viele spannende Geschichten...

Knusprige Tradition

Der Funkensonntag ist traditionell auch der „Küachlesunntig”. Marietta Türtscher und ihre Schwiegertochter Susanne Lucchetta versorgen die ganze Großfamilie mit knusprigen Backrollen. FOTOS: TM-HECHENBERGER     „Einen Funkensonntag ohne Backrollen, das gab es bei uns nicht.” Marietta Türtscher hat schon als Kind von ihrer Mutter gelernt, wie man die knusprige Nascherei herstellt. Mehrere hundert Stück wurden jedes Jahr kurz vor dem Funkenwochenende im Fett herausgebacken, um die Familie, Freunde und...

Walgauer Betriebe rocken die com:bau

Mit einem starken gemeinsamen Auftritt auf der com:bau werden Betriebe der „Wirtschaft im Walgau” wieder kräftig Werbung für die Region machen. Dafür wurde in der Halle 9 ein eigenes Wal­gau-Areal gestaltet. Mit im Boot ist auch die „Raiba im Walgau”. Am 8. März um 12.30 Uhr wird die Walgau-Arena eröffnet.  FOTOS: TM-HECHENBERGER, MESSE DORNBIRN Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Haus zu...

Unterwegs in „down under”

Am anderen Ende der Welt und auf einer ganz besonderen Mission befindet sich derzeit eine Truppe um den Nüziger Künstler Marcel Dengel und Bruno Walter, den Chef der Thüringer LUF GmbH. FOTOS: TM-HECHENBERGER, MARCEL DENGEL Mit seinen „MasiRatis” - bis zu vier Meter hohen Kunstfiguren aus Stein, Schwemmholz und Metall - ist der Nüziger Künstler Marcel „Masi” Dengel schon seit vielen Jahren...

Der Mann mit dem „Nährössle”

Günter Jenni ist gelernter Schmied und Schlosser, er hat 25 Jahre lang bei der Firma Liebherr gearbeitet. Seit 2012 ist er Schilehrer, Hirt und Sattler. Auch die traditionelle Federkielstickerei hat er sich selbst beigebracht.  FOTOS: CHRISTA ENGSTLER „Wie habe ich es geschafft, so lange in einem Betrieb zu bleiben”, fragt sich Günter Jenni, wenn er auf die 25 Jahre zurückblickt, in denen...

Graureiher

Graureiher beginnen im Februar/März zu brüten. Weil sie als „Fischräuber” vielerorts nicht besonders beliebt sind, werden sie oft gestört und auch gejagt. Deshalb suchen viele Tiere das Weite. Nur vereinzelt bleiben Brutpaare dem Walgau treu.  FOTOs: GERALD SUTTER, TM-HECHENBERGER „Ich bin schon relativ früh über den Graureiher gestolpert”, erzählt Biologe Mag. Georg Amann von seinen Exkursionen als Jugendlicher. Er kann sich gut erinnern, als 1985 die erste Brutkolonie Vorarlbergs...
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