Freitag, Dezember 6, 2019

Herbstausgabe 2016

Menschen

Christoph Tiefenthaler Sportschütze Christoph Tiefenthaler holte Anfang September bei der Staatsmeisterschaft in Eisenstadt gleich vier Goldmedaillen. Im Bewerb 25m Schnellfeuerpistole siegte er sogar mit neuem österreichischem Finalrekord. Außerdem setzte er sich im Bewerb 50m freie Pistole und 25m Sportpistole ganz an die Spitze und holte mit der Mannschaft im Bewerb Standardpistole einen vierten Staatsmeistertitel. Der 19jähriger Satteinser ist zur Zeit...

Begleiter auf dem letzten Weg

„Es isch a bsundrige Tätigkeit, do brucht‘s bsundrige Lüt.” Während Bestatter früher ihrer Arbeit möglichst unauffällig nachkamen, sind Christoph Feuerstein und sein Team sichtlich stolz auf das, was sie tun. Bestatter - dieses Wort hat nicht unbedingt den besten Klang. Dies wurde Christoph Feuerstein vor Jahren bei einem Seminar so richtig bewusst. Die Referentin hatte gefragt, mit welchem Beruf sich...

Hier wurde Geschichte geschrieben – Stadthaus um 1922

Das prächtige Stadthaus in der  Bludenzer Werdenbergerstraße 38 hat eine ganz besondere Geschichte. Die ältesten Aufzeichnungen zu diesem stattlichen Patrizierhaus gehen auf die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück. Anfang des 19. Jahrhundert bot hier Christian Getzner in seinem Kontinentalladen unterschiedlichste Waren an. Das Geschäft lief gut - nicht zuletzt dank der klugen Mithilfe des angestellten Chef-Buchhalters Andreas Gassner. Zusammen...

kultur10vorne

Drei Nähmaschinen, zwei Bügeleisen, ein wasserfestes Zeltdach und eine kleine, flexible Bühne standen auf dem Wunschzettel des Vereins kultur10vorne in Frastanz. Rund zwanzig Walgauerinnen und Walgauer setzen sich für die multikulturelle Begegnungsstätte ein, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Asylsuchende zu unterstützen.
Als Jugendliche war ich immer gern im Graf Hugo. Später habe ich mir dann so einen Ort für Erwachsene gewünscht, wo man ganz unkompliziert Menschen verschiedenster Herkunft begegnen kann.” Gedacht getan. 2011 kaufte Barbara Facchin den ehemaligen Gasthof Frohe Aussicht in Frastanz, wo inzwischen das Vereinslokal des Vereins Kultur10vorne eingerichtet ist. Das Haus war baufällig und darum günstig zu haben....

Wärme-Kunst

Martin Rauch aus Schlins befasst sich seit 30 Jahren mit dem Baustoff Lehm und ist in diesem Metier längst international anerkannter Fachmann. Bertram und Harald Müller führen in Ludesch den traditionsreichen Betrieb Ofenbau Müller. Gemeinsam machen die beiden Walgauer Unternehmer weit über die Landesgrenzen hinaus mit dem „Lehmo” Furore.
Ein Ferrari ist nicht einfach ein Auto. Auch darf sich niemand erlauben, eine Wurlitzer-Jukebox aus den 60er Jahren als Plattenspieler zu denunzieren. Und in Anlehnung an eine bekannte Leberkäswerbung muss dezidiert festgehalten werden: Sagen Sie niemals „Ofen“ zu einem echten „Lehmo“! „Jeder einzelne ist ein echtes Unikat“ bestätigt Harald Müller, den wir von der Fertigung eines Lehmos in der Werkstätte...

Ein Dorf im Gesundheitsfieber

Seit dem Frühjahr ist Satteins eine von vier Partnergemeinden des Praevenire Gesundheitsforums Seitenstetten. Mit seinem Vorschlag, dieses Projekt in Angriff zu nehmen, brachte Nephrologe Prim. Prof. Dr. Karl Lhotta in seiner Heimatgemeinde einen Stein ins Rollen. Denn das Motto „G‘hörig g‘sund Satteins” ist zurzeit in aller Munde. Gesunde Ernährung und Bewegung werden von Gemeindeverantwortlichen, Ärzten, Pädagogen, Vereinen, Fachleuten und...

Die Walgau-Kindergärtnerinnen

Wenn in den Walgauer Kindergärten Not an der Frau ist, rücken Elisabeth Bargehr, Vanessa Tomasini und Natalie Witwer (v.l.) an. Seit Beginn dieses Schuljahrs sind die drei als Regionale Kindergartenpädagoginnen - je nach Bedarf - in verschiedenen Gemeinden im Einsatz.
Die Kindergärten der Region sind erst seit wenigen Wochen wieder geöffnet - und trotzdem haben Elisabeth Bargehr, Vanessa Tomasini und Natalie Witwer bereits Kinder aus dem ganzen Walgau kennen gelernt. Ihre Dienste wurden in Nenzing, Ludesch, Frastanz und Bürs angefordert. Natalie Witwer wurde für die ersten drei Kindergartenwochen sogar schon an „außerhalb” verliehen. In der Gemeinde Sonntag musste eine...

Vom Altpapier zum Wertpapier

Die Vorarlberger Papierfabrik kurz nach der Fertigstellung im Jahr 1912.
Vor ziemlich genau 105 Jahren, am 4. November 1911, traf sich im Feldkircher Hotel Bären eine illustre Runde. 30 Männer beschlossen an diesem Tag, gemeinsam die „Vorarlberger Papierfabrik“ zu gründen. Noch im gleichen Monat wurde damit begonnen, die ehemalige Blaufärberei des Textilunternehmens Ganahl in Frastanz umzubauen: Die Familie Ganahl war schon bei der Gründung der Papierfabrik der größte Anteilseigner und...

Die „Kümmerer” vom Mühltor

Die Jugendberatungsstelle Mühletor in der Bahnhofstraße 19 in Bludenz ist seit dem Jahr 2000 Anlaufstelle für junge Leute aus dem gesamten Bezirk Bludenz. Die Erstberatung sowie die Beratung von Jugendlichen ist generell kostenfrei. Bei längeren Prozessen zahlen die jungen Erwachsenen oder die Eltern - abhängig vom Einkommen - einen freiwilligen Beitrag. Wer ein offenes Ohr sucht, erreicht Sarah Ender und Stefan Gießauf unter 05-1755-567 oder E-Mail: ifs.muehletor.bz@ifs.sat beziehungsweise auf Facebook unter Sarah Mühletor und Stefan Mühletor. Interessierte können außerdem beim Journaldienst am Montag von 9 bis 12 Uhr, am Dienstag von 13.30 bis 16.30 Uhr sowie am Donnerstag von 10 bis 13 Uhr ohne Vorankündigung vorbeischauen.
Wenn zuhause dicke Luft ist, in der Schule alles schief läuft, der Chef Druck macht oder kleine Kümmernisse den Schlaf rauben: Sarah Ender und Stefan Gießauf haben immer ein offenes Ohr für Jugendliche ab zwölf und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 25 Jahren. Auf Facebook heißen sie Sarah Mühletor und Stefan Mühletor. Die Diplom-Sozialarbeiterin und der diplomierte Pädagoge...

„Wir haben lange überlegt und viel gerechnet…”

1989 erbte Hildegard Schlatter das ehemalige „Marte-Haus” im Ortszentrum von Nenzing. Wenn sie damals gewusst hätte, was alles auf sie zukommt, hätte sie das Erbe wohl abgelehnt. Doch dank glücklicher Fügungen und des großen Engagements der ganzen Familie wurde nicht nur einer der letzten alten Höfe dieser Art im Walgau erhalten. Mit der Artenne ist außerdem eine ganz außergewöhnliche Kulturstätte entstanden.
1989 erbte Hildegard Schlatter das ehemalige „Marte-Haus” im Ortszentrum von Nenzing. Wenn sie damals gewusst hätte, was alles auf sie zukommt, hätte sie das Erbe wohl abgelehnt. Doch dank glücklicher Fügungen und des großen Engagements der ganzen Familie wurde nicht nur einer der letzten alten Höfe dieser Art im Walgau erhalten. Mit der Artenne ist außerdem eine ganz außergewöhnliche...
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