Mittwoch, September 18, 2019

Ausgaben

Wer kann sich BAUEN noch leisten?

„Eine Region macht Zeitung“ - lautet der Übertitel unseres Magazins.Wir bieten unseren LeserInnen an, uns Themen zu nennen, die sie beschäftigen. Die Geschichte von Mohamed ist daraus entstanden. Besonders oft wurde auch die Kostenentwicklung im Wohnbau als wichtiges Thema genannt. Die Wohnbauförderung koste mehr, als sie bringe. Die Banken vergeben zu wenig Kredite. Ein Haus zu bauen, koste 450.000 Euro aufwärts. Diesen und...

Wie Integration funktionieren kann, erzählt die Geschichte von Mohamed Al Hashoum.

Bis zu seinem 22. Geburtstag führte Mohamed Al Hashoum ein ganz normales Leben. Aus einer gut situierten Familie stammend, hatte er an der Uni seiner Heimatstadt Aleppo sein Mathematik-Studium abgeschlossen. Er verdiente als Lehrer gutes Geld und die Zukunft für ihn und seine Frau schien vielversprechend.
Dann kam der Krieg und veränderte alles. Seit 2011 fallen die Bomben und Granaten und kosteten bis heute schätzungsweise 400.000 Menschenleben, mehr als elf Millionen Menschen sind deshalb bis heute aus Syrien geflohen. Mohamed entkam der Hölle von Aleppo im Jahr 2012. Über die Türkei, wo seine Eltern blieben, ging es nach Österreich, wo er um Asyl ansuchte. Er wurde dem...

kultur10vorne

Drei Nähmaschinen, zwei Bügeleisen, ein wasserfestes Zeltdach und eine kleine, flexible Bühne standen auf dem Wunschzettel des Vereins kultur10vorne in Frastanz. Rund zwanzig Walgauerinnen und Walgauer setzen sich für die multikulturelle Begegnungsstätte ein, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Asylsuchende zu unterstützen.
Als Jugendliche war ich immer gern im Graf Hugo. Später habe ich mir dann so einen Ort für Erwachsene gewünscht, wo man ganz unkompliziert Menschen verschiedenster Herkunft begegnen kann.” Gedacht getan. 2011 kaufte Barbara Facchin den ehemaligen Gasthof Frohe Aussicht in Frastanz, wo inzwischen das Vereinslokal des Vereins Kultur10vorne eingerichtet ist. Das Haus war baufällig und darum günstig zu haben....

Impulse für die Region

Im Rahmen des Förderprogrammes Leader konnten in der Region bereits einige spannende Ideen verwirklicht werden. Bis zum Jahr 2022 schießt die EU insgesamt 3,86 Millionen bei, wenn Projekte umgesetzt werden, welche die Lebensqualität für die Menschen in der Region Vorderland-Walgau-Bludenz nachhaltig verbessern. allerhand! hat nachgefragt, wofür die EU-Gelder ausgegeben werden.
Leader-Projekte sollen ländliche Gebiete stärken und möglichst vielen Menschen zugute kommen. Zurzeit sind es vor allem Gemeinden, die Vorhaben und Ideen eingereicht haben. So haben sich etwa in Bludesch Menschen unterschiedlichsten Alters mit der Frage befasst, wie auf einem zirka 9000 Quadratmeter großen Grundstück am Radweg zwischen Bludesch und Thüringen ein Freizeitplatz für alle entstehen könnte. In mehreren Workshops...

Die „Kümmerer” vom Mühltor

Die Jugendberatungsstelle Mühletor in der Bahnhofstraße 19 in Bludenz ist seit dem Jahr 2000 Anlaufstelle für junge Leute aus dem gesamten Bezirk Bludenz. Die Erstberatung sowie die Beratung von Jugendlichen ist generell kostenfrei. Bei längeren Prozessen zahlen die jungen Erwachsenen oder die Eltern - abhängig vom Einkommen - einen freiwilligen Beitrag. Wer ein offenes Ohr sucht, erreicht Sarah Ender und Stefan Gießauf unter 05-1755-567 oder E-Mail: ifs.muehletor.bz@ifs.sat beziehungsweise auf Facebook unter Sarah Mühletor und Stefan Mühletor. Interessierte können außerdem beim Journaldienst am Montag von 9 bis 12 Uhr, am Dienstag von 13.30 bis 16.30 Uhr sowie am Donnerstag von 10 bis 13 Uhr ohne Vorankündigung vorbeischauen.
Wenn zuhause dicke Luft ist, in der Schule alles schief läuft, der Chef Druck macht oder kleine Kümmernisse den Schlaf rauben: Sarah Ender und Stefan Gießauf haben immer ein offenes Ohr für Jugendliche ab zwölf und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 25 Jahren. Auf Facebook heißen sie Sarah Mühletor und Stefan Mühletor. Die Diplom-Sozialarbeiterin und der diplomierte Pädagoge...

Man wird ganz schnell bescheiden

Die Mission von 15 Lehrlingen der Firma Hilti: Innerhalb einer Woche möchten sie drei Häuser bauen - und verschenken.
Thüringen. Sonntag,1. Mai, 4 Uhr in der Früh. Tag der Arbeit. 15 Lehrlinge der Firma Hilti und sechs Begleiter machen sich in drei Kleinbussen auf den Weg. Ihre Mission: Innerhalb einer Woche möchten sie drei Häuser bauen - und verschenken. 14 Stunden dauert die Fahrt in das knapp 1000 Kilometer entfernte Srebrenica-Tal in Bosnien-Herzegowina. Es ist die Fahrt in eine andere Welt....

„Wir haben lange überlegt und viel gerechnet…”

1989 erbte Hildegard Schlatter das ehemalige „Marte-Haus” im Ortszentrum von Nenzing. Wenn sie damals gewusst hätte, was alles auf sie zukommt, hätte sie das Erbe wohl abgelehnt. Doch dank glücklicher Fügungen und des großen Engagements der ganzen Familie wurde nicht nur einer der letzten alten Höfe dieser Art im Walgau erhalten. Mit der Artenne ist außerdem eine ganz außergewöhnliche Kulturstätte entstanden.
1989 erbte Hildegard Schlatter das ehemalige „Marte-Haus” im Ortszentrum von Nenzing. Wenn sie damals gewusst hätte, was alles auf sie zukommt, hätte sie das Erbe wohl abgelehnt. Doch dank glücklicher Fügungen und des großen Engagements der ganzen Familie wurde nicht nur einer der letzten alten Höfe dieser Art im Walgau erhalten. Mit der Artenne ist außerdem eine ganz außergewöhnliche...

Die Walgau-Kindergärtnerinnen

Wenn in den Walgauer Kindergärten Not an der Frau ist, rücken Elisabeth Bargehr, Vanessa Tomasini und Natalie Witwer (v.l.) an. Seit Beginn dieses Schuljahrs sind die drei als Regionale Kindergartenpädagoginnen - je nach Bedarf - in verschiedenen Gemeinden im Einsatz.
Die Kindergärten der Region sind erst seit wenigen Wochen wieder geöffnet - und trotzdem haben Elisabeth Bargehr, Vanessa Tomasini und Natalie Witwer bereits Kinder aus dem ganzen Walgau kennen gelernt. Ihre Dienste wurden in Nenzing, Ludesch, Frastanz und Bürs angefordert. Natalie Witwer wurde für die ersten drei Kindergartenwochen sogar schon an „außerhalb” verliehen. In der Gemeinde Sonntag musste eine...

Pasta aus Ludescher Dinkel

Genießer fahren für Tagliatelle, Spaghetti, Spirelli, Rigatone und Hörnle nach Ludesch. Denn Barbara und Bruno Hartmann stellen nicht nur feine Nudeln selbst her, sondern pflegen auch das Getreide dafür auf den eigenen Feldern.
Engerlinge waren der Auslöser für den Getreideanbau. Denn eigentlich betreiben die Hartmanns ja eine Gemüsegärtnerei. Genauer gesagt haben sie die Gärtnerei von Brunos Eltern 2003 übernommen - und schlugen neue Wege ein. Während die Eltern vorwiegend an den Großhandel lieferten, setzen Barbara und Bruno Hartmann auf den Direktverkauf und Sortenraritäten von anno dazumal. Mit viel Einsatz zieht Barbara alte...

Vom Altpapier zum Wertpapier

Die Vorarlberger Papierfabrik kurz nach der Fertigstellung im Jahr 1912.
Vor ziemlich genau 105 Jahren, am 4. November 1911, traf sich im Feldkircher Hotel Bären eine illustre Runde. 30 Männer beschlossen an diesem Tag, gemeinsam die „Vorarlberger Papierfabrik“ zu gründen. Noch im gleichen Monat wurde damit begonnen, die ehemalige Blaufärberei des Textilunternehmens Ganahl in Frastanz umzubauen: Die Familie Ganahl war schon bei der Gründung der Papierfabrik der größte Anteilseigner und...
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