Freitag, Juli 19, 2019

Kreuzotter

Schlangen sind vielen Menschen nicht ganz geheuer. In unserer Region ist die Furcht allerdings unbegründet. Denn die einzige heimische Giftschlange ist sehr scheu und eher knausrig mit ihrem Giftstoff.  FOTOS: DIETMAR HUBER „Die Kreuzotter flieht bei Gefahr sofort. Deshalb bleibt es meist bei Drohgebärden und Scheinangriffen. Es kommt bei uns so gut wie nie zu Unfällen mit dieser Giftschlange”, berichtet Dietmar Huber. Der Hobby-Biologe aus...

Graureiher

Graureiher beginnen im Februar/März zu brüten. Weil sie als „Fischräuber” vielerorts nicht besonders beliebt sind, werden sie oft gestört und auch gejagt. Deshalb suchen viele Tiere das Weite. Nur vereinzelt bleiben Brutpaare dem Walgau treu.  FOTOs: GERALD SUTTER, TM-HECHENBERGER „Ich bin schon relativ früh über den Graureiher gestolpert”, erzählt Biologe Mag. Georg Amann von seinen Exkursionen als Jugendlicher. Er kann sich gut erinnern, als 1985 die erste Brutkolonie Vorarlbergs...

Frühlingsboten

Wenn die Natur langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht, ist auch im Reich der Pilze einiges los. Sogar Speisepilze schießen da und dort aus dem feuchten Untergrund.  FOTOS: USCHI ÖSTERLE, TM-HECHENBERGER Die Natur hält sich nicht unbedingt an unseren Kalender. „Der Übergang von den Winter- zu den Frühjahrspilzen ist deshalb nicht klar abgrenzbar”, erklärt die Obfrau des Pilzkundlichen Vereins Vorarlberg, Uschi Österle aus Göfis. Generell gedeihen...

Pilzvielfalt im Göfner Wald

Die Göfner Pilz-Expertin Uschi Österle, findet auch im Spätherbst und Winter eine Vielzahl an verschiedenen Pilzen: Den Orange-Becherling findet man nur alle paar Jahre im Göfner Wald.  Er kommt hauptsächlich an Wegrändern und Böschungen vor, kann auch mitten am Weg wachsen. Dieses Grüppchen hat sich durch den kiesigen Untergrund gekämpft.     Der Grubige Milchling ist Magen-Darm-giftig. In Zeiten, in denen erschwingliche Lebensmittel...

Waldwirtschaft und Käferwehr

Mit bis zu 180 km/h fegte am 3. Jänner der Orkan „Burglind” durch das Land. In den Wäldern der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Jagdberg, vor allem in Thüringen, Bludesch, Schnifis und Dünserberg, brachte er in wenigen Minuten fast so viele Bäume zur Strecke, wie bei der FBG normalerweise in einem ganzen Jahr geerntet werden.  FOTO: TM-HECHENBERGER Getroffen hat es vor allem Fichten - die als...

Sporensuche im Göfner Wald

Wer von Naturvielfalt spricht, meint im Normalfall Pflanzen und Tiere. Doch die Welt der Pilze ist mindestens so beeindruckend. Rund 8800 fruchtkörperbildende Großpilze sind in Österreich bekannt - und haben beileibe nicht nur im Herbst Saison. Uschi Österle durchstreift das ganze Jahr über die Wälder um Göfis - auf der Suche nach Speisepilzen, aber mehr noch aus wissenschaftlichem Interesse. Denn die Obfrau des Pilzkundlichen Vereins Vorarlberg...

Pisten-Cowboy auf Naturschnee

Der Winter steht vor der Tür, und auch im Walgau hoffen Liftbetreiber auf eine Saison mit viel Schnee: Die Skigebiete Bazora in Frastanz und der Skilift Tschardund in Nenzing haben dabei durchaus ihren Reiz. Eines der beliebtesten Skigebiete der Walgauer ist aber der Sonnenkopf. Betriebsleiter ist dort ein Walgauer. FOTOS: KLOSTERTALER BERGBAHNEN AM SONNENKOPF, TM-HECHENBERGER Seit 22 Jahren arbeitet Bernd Weitgasser beim...

Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis)

Sie wird in unseren Breiten selten höher als 15 Zentimeter. Deshalb muss man schon genau hinschauen, um die Herbst-Drehwurz zu entdecken, die noch bis Mitte September an sonnigen Standorten auf den Magerwiesen im Walgau blüht. Während die meisten anderen Pflanzen im Frühjahr austreiben und im Herbst absterben, macht es diese heimische Orchidee genau anders herum. Blütenstängel und Blätter sprießen im...

Flatterhaft: Der Russische Bär

Wer einen Sommerflieder gepflanzt hat, beheimatet in seinem Garten möglicherweise auch einen oder mehrere „Russische Bären”. Aber keine Bange: Der ist nur wenige Zentimeter groß und federleicht. Anstatt brummend über den Grund zu trotten, flattert er von Blume zu Blume, holt mit seinem langen Saugrüssel feinsten Nektar aus den Blütenkelchen.  FOTOS: GERALD SUTTER, TM-HECHENBERGER Der  kleine Schmetterling trägt nicht nur einen irreführenden Namen, er macht es auch den Forschern nicht leicht....

Ein Museum für die Honigbiene

Edith Berchtold ist eine Kämpferin. Als ihr Mann vor dreißig Jahren verstarb, führte sie den landwirtschaftlichen Betrieb in Nenzing-Beschling alleine weiter, kümmerte sich um die drei Kinder und den Pflegesohn sowie bis zu 76 Bienenvölker. Von harter Arbeit, Krankheiten und anderem Unbill ließ sie sich nie unterkriegen. Heute kämpft sie vor allem für die Bienen. Seit 13 Jahren sammelt sie in ihrem privaten Bienenmuseum...
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