Freitag, Juli 19, 2019

Kreuzotter

Schlangen sind vielen Menschen nicht ganz geheuer. In unserer Region ist die Furcht allerdings unbegründet. Denn die einzige heimische Giftschlange ist sehr scheu und eher knausrig mit ihrem Giftstoff.  FOTOS: DIETMAR HUBER „Die Kreuzotter flieht bei Gefahr sofort. Deshalb bleibt es meist bei Drohgebärden und Scheinangriffen. Es kommt bei uns so gut wie nie zu Unfällen mit dieser Giftschlange”, berichtet Dietmar Huber. Der Hobby-Biologe aus...

Libellen – Luftakrobatik in schönster Form

Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist die häufigste Libelle in der Region. Sie sticht gerne Treibholz an und legt ihre Eier dort ab.
Fossilienfunde bezeugen: Vor über 300 Millionen Jahren - also mehr als 170 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern - jagten bereits riesige urzeitliche Libellen über die Erde. Die Flügelspannweite dieser urzeitlichen Monster betrug mehr als 70 Zentimeter! Die modernen Nachfahren dieser Tiere sind deutlich zierlicher. Heimische Kleinlibellen werden bis zu fünf Zentimeter, Großlibellen bis zu zehn Zentimeter groß. Weltweit gibt es rund 5900 verschiedene...

Dr. Birgit Reutz

Während ihres Geografie-Studiums an der Uni Innsbruck beschäftigte sich Dr. Birgit Reutz eingehend mit den Nutzungskonflikten im Nationalpark Galápagos. Um die Naturschätze des als UNESCO Weltnaturerbe deklarierten Gebiets langfristig zu erhalten, müssen sich Einheimische und Besucher an strenge Regeln halten. Dies führt unweigerlich zu Nutzungskonflikten. Diese Thematik hat die Walgaue­rin, die seit gut fünf Jahren als Dozentin am Institut...

Grenzenloser Naturpark Rätikon

Schesaplana, Drei Türme, Zimba, Drei Schwestern,... Der Rätikon steuert wesentliche Gipfel zum guten Ruf Vorarlbergs als Tourismusdestination bei. Er markiert außerdem die Grenzen zur Schweiz und zu Liechtenstein. Dies- und jenseits der schroffen Gipfel wird nun geprüft, wie man gemeinsam die Potenziale des Rätikons noch besser nutzen und die eindrucksvolle Naturkulisse schützen kann. Die Vision: ein grenzenloser Naturpark Rätikon. FOTOS: Manuel Siegrist,...

Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis)

Sie wird in unseren Breiten selten höher als 15 Zentimeter. Deshalb muss man schon genau hinschauen, um die Herbst-Drehwurz zu entdecken, die noch bis Mitte September an sonnigen Standorten auf den Magerwiesen im Walgau blüht. Während die meisten anderen Pflanzen im Frühjahr austreiben und im Herbst absterben, macht es diese heimische Orchidee genau anders herum. Blütenstängel und Blätter sprießen im...

Sommerpilze

Wer dieser Tage durch die Wälder streift, findet mit etwas Glück bereits Sommer- und Fichtensteinpilze sowie andere Röhrlinge. Sie alle leben in Partnerschaft mit Bäumen. Über die unterirdischen Pilzfäden versorgt der Pilz den Baum mit Wasser und Nährstoffen, während der Baum Energie in Form von Kohlehydraten an den Pilz abgibt. Diese Pilze sind deshalb sehr wichtig für gesunde Bäume.  FOTOS: USCHI ÖSTERLE Der...

Rotkehlchen

Ein toller Sänger, der verreist, wenn es ihm zu kalt wird. Rotkehlchen sind bei uns das ganze Jahr über zu entdecken. Doch nicht alle haben in Vorarlberg ihren Hauptwohnsitz. „Bei uns lebt ein bunter Mix aus Standvögeln, Teilziehern, Durchzüglern und Wintergästen”, erklärt Ornithologin Mag. Marlies Sperandio. Ein Teil der Vögel bleibt über den Winter hier, während andere auf der Suche nach...

Sporensuche im Göfner Wald

Wer von Naturvielfalt spricht, meint im Normalfall Pflanzen und Tiere. Doch die Welt der Pilze ist mindestens so beeindruckend. Rund 8800 fruchtkörperbildende Großpilze sind in Österreich bekannt - und haben beileibe nicht nur im Herbst Saison. Uschi Österle durchstreift das ganze Jahr über die Wälder um Göfis - auf der Suche nach Speisepilzen, aber mehr noch aus wissenschaftlichem Interesse. Denn die Obfrau des Pilzkundlichen Vereins Vorarlberg...

Bazora-Stutzberg Schattenreich

Die Wiesen am Stutzberg und auf der Bazora beherbergen eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Dies war vielen Frastanzern durchaus bewusst. Bis zu 200 Helfer unterstützen bereits seit Jahren die Landwirte bei der Pflege der steilen Bergwiesen. Vier Jahre lang wurde das Gebiet nun wissenschaftlich „vermessen” - und das Ergebnis überraschte selbst eingefleischte „Fans”. In einem 300 Seiten...

Fleißiger Bauherr

Biber sind nachtaktiv. In den frühen Morgen- oder Abendstunden bekommt man sie aber durchaus zu Gesicht.
Nach rund 350 Jahren ist der Biber in Vorarlberg zurück. Es gibt bereits erste Meldungen, dass der scheue Nager auch in Frastanz gesichtet wurde. Die offizielle Biber-Beauftragte des Landes, Mag. Agnes Steininger, kann dies zwar noch nicht offiziell bestätigen. Es ist für sie aber ohnehin nur eine Frage der Zeit, bis der Biber sein Revier in den Walgau ausdehnt....
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