Dienstag, April 23, 2019

Großes Mausohr: Wochenstube im Kirchengebälk

In Vorarlberg gibt es 22 verschiedene Fledermausarten. Die größte europäische Art, das stark gefährdete „Große Mausohr” mit einer Flügelspannweite von bis zu 43 Zentimetern, kommt im ganzen Land vor. Es sind aber nur drei Quartiere bekannt, in denen die Weibchen ihre Jungen aufziehen. Diese liegen in Sulz, Thüringen und Ludesch. Die Wiesen und Wälder im Walgau bieten den nachtaktiven Tieren...

Sonnenanbeter auf unseren Wiesen

Sie sind klein und nicht ganz einfach aufzuspüren. Der Libellen-Schmetterlingshaft und die Bienen-Ragwurz gehören zu den Besonderheiten auf unseren Wiesen. Beiden gemeinsam ist ihre Vorliebe fürs „Sünnala”. FOTOS: GERALD SUTTER (Libellen-Schmetterlingshaft), DIETMAR HUBER (Bienen-Ragwurz) „Man ist verblüfft, dass es so etwas gibt”, erklärt der Schlinser Biologe Mag. Georg Amann. Der Libellen-Schmetterlingshaft fliegt eher wie eine Libelle, erinnert vom Aussehen her aber an einen...

Harald Mark

Harald Mark war es immer schon wichtig, wie und wo Waren produziert werden, ob die Wertschöpfung im Land oder anderswo bleibt. Als der damalige Pfarrer in Nenzing, Hubert Lenz, vor rund zehn Jahren bei ihm anfragte, ob er sich im Rahmen eines Arbeitskreises für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen möchte, sagte er spontan zu. Gemeinsam mit einem kleinen Team,...

Sanierungslotsen verhelfen zu neuem Wohnkomfort

Sanierungen reduzieren den Energiebedarf und verbessern den Komfort. Das ist vielen Hausbesitzern bewusst. Förder­kriterien, behördliche Vorschriften, rechtliche Fragen und die Angebote der Firmen sind aber mitunter schwer zu durchschauen. Manch einer schiebt die Sanierung deshalb vor sich her, lässt das Haus lieber leer stehen. Ein neues Projekt schafft Abhilfe. FOTOS: ENERGIEINSTITUT Das Projekt Sanierungslotsen geht auf eine gemeinsame Initia­tive der Regio Im...

Ein Ried zieht um

Sibirische Schwertlilie, Duftlauch, Sumpfgladiole, Lungenenzian, Gelbbauchunke, Neuntöter, Schwarzkehlchen, Teichmolche, .... Die Liste an seltenen Pflanzen und Tieren, die im 58,5 Hektar großen Frastanzer Ried zu finden sind, ist äußerst lang. Laut Untersuchungen leben alleine 35 Brutvogelarten im größten Überflutungsmoor der Ill. Entsprechend wertvoll ist der Riedboden. Als im Frühjahr ein 110 Meter langer Verbindungsweg durchs Ried gebaut werden sollte, wurde der Aushub deshalb sorgfältig „transplantiert”. Fotos:...

„Eigentlich waren wir der Zeit voraus.”

Das Team des Weltladen Bludenz rief schon vor mehr als 35 Jahren das Motto „Jute statt Plastik” aus, setzte sich für fairen Handel, Verteilungsgerechtigkeit und umweltfreundliche Produkte ein. Der Elan von damals ist ungebremst. 54 Ehrenamtliche halten nach wie vor im Weltladen in der Kirchgasse die Fahne hoch. Der Erlös aus dem Verkauf fair produzierter Waren sowie aus Spenden wird in Projekte investiert,...

Sporensuche im Göfner Wald

Wer von Naturvielfalt spricht, meint im Normalfall Pflanzen und Tiere. Doch die Welt der Pilze ist mindestens so beeindruckend. Rund 8800 fruchtkörperbildende Großpilze sind in Österreich bekannt - und haben beileibe nicht nur im Herbst Saison. Uschi Österle durchstreift das ganze Jahr über die Wälder um Göfis - auf der Suche nach Speisepilzen, aber mehr noch aus wissenschaftlichem Interesse. Denn die Obfrau des Pilzkundlichen Vereins Vorarlberg...

Waldwirtschaft und Käferwehr

Mit bis zu 180 km/h fegte am 3. Jänner der Orkan „Burglind” durch das Land. In den Wäldern der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Jagdberg, vor allem in Thüringen, Bludesch, Schnifis und Dünserberg, brachte er in wenigen Minuten fast so viele Bäume zur Strecke, wie bei der FBG normalerweise in einem ganzen Jahr geerntet werden.  FOTO: TM-HECHENBERGER Getroffen hat es vor allem Fichten - die als...

„Wir denken Schule neu”

Mit diesem Anspruch hat das Montessori Zentrum Oberland (MZO) in Ludesch im Herbst sein Angebot um eine Mittelschule erweitert. Das Besondere daran: Die Schüler sollen nicht nur die Lerninhalte des Österreichischen Lehrplans verinner-lichen, sondern außerdem dazu erzogen werden, dass sie in einer sich ändernden Welt für sich, andere und die Umwelt Verantwortung übernehmen.  FOTOS: TM-HECHENBERGER  „Lernen, Wissen zu erwerben, Lernen, zusammenzuleben, Lernen zu handeln, Lernen für das...

Graureiher

Graureiher beginnen im Februar/März zu brüten. Weil sie als „Fischräuber” vielerorts nicht besonders beliebt sind, werden sie oft gestört und auch gejagt. Deshalb suchen viele Tiere das Weite. Nur vereinzelt bleiben Brutpaare dem Walgau treu.  FOTOs: GERALD SUTTER, TM-HECHENBERGER „Ich bin schon relativ früh über den Graureiher gestolpert”, erzählt Biologe Mag. Georg Amann von seinen Exkursionen als Jugendlicher. Er kann sich gut erinnern, als 1985 die erste Brutkolonie Vorarlbergs...
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