Tag des Denkmals in Bludenz

1500 Interessierte nutzten Ende September den Tag des Denkmals, um in Bludenz besondere Einblicke zu gewinnen.

FOTOS: TM-HECHENBERGER

Seit fast zwanzig Jahren ruft das Bundesdenkmalamt jeweils an einem Sonntag im Herbst bundesweit den „Tag des Denkmals” aus. Der Zuspruch ist beachtlich und steigert sich von Jahr zu Jahr. Heuer waren allein in Vorarlberg rund 3500 Menschen unterwegs, um in insgesamt 33 denkmalgeschützten Bauten Einblicke zu gewinnen, die während des Jahres kaum einmal möglich sind. Als Schwerpunkt-Stadt bestritt Bludenz heuer ein Drittel des Programmes, wartete mit elf interessanten Stationen auf. 1500 Interessierte nutzten denn auch das Angebot. So konnte man etwa den Laurentiusturm besteigen, Industriedenkmäler erkunden oder die Spitalskirche inspizieren.

Das Tschofen und das Getznerhaus besonders im Fokus

Besondere Besuchermagneten waren aber die beiden Großbaustellen im Zentrum der Altstadt. Vom „Tschofen” sollen langfristig schließlich gastronomische Impulse ausgehen, Sandro Preite will im denkmalgeschützten Gemäuer ein Stadthotel mit besonderem Flair verwirklichen.

Im benachbarten Getznerhaus wird bereits gebaut. Mag. Beat Fleisch von Primus Immobilien sowie Architekt DI Markus Mitiska führten die Besucher durch das Gebäude und gaben Einblick in die Pläne. Schon im kommenden Frühjahr sollen in dem stattlichen Patrizierhaus, das bereits in Aufzeichnungen aus dem 14. Jahrhundert erwähnt wurde, moderne Büros eingerichtet sein, die Mieter einziehen können.

Tag des Denkmals im Getznerhaus
Beat Fleisch von Primus Immobilien informierte die Besucher.
Tag des Denkmals im Getznerhaus
Architekt DI Markus Mitiska gewährte Einblick in die Pläne.
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