Samstag, März 21, 2026

sonstige

Naturschönheiten, kulturelle Highlights, Handwerksbetriebe und Großkonzerne, engagierte Menschen und innovative Projekte… – die Stadt Bludenz und der Walgau haben viel zu bieten.

Wie Integration funktionieren kann, erzählt die Geschichte von Mohamed Al Hashoum.

Bis zu seinem 22. Geburtstag führte Mohamed Al Hashoum ein ganz normales Leben. Aus einer gut situierten Familie stammend, hatte er an der Uni seiner Heimatstadt Aleppo sein Mathematik-Studium abgeschlossen. Er verdiente als Lehrer gutes Geld und die Zukunft für ihn und seine Frau schien vielversprechend.
Dann kam der Krieg und veränderte alles. Seit 2011 fallen die Bomben und Granaten und kosteten bis heute schätzungsweise 400.000 Menschenleben, mehr als elf Millionen Menschen sind deshalb bis heute aus Syrien geflohen. Mohamed entkam der Hölle von Aleppo im Jahr 2012. Über die Türkei, wo seine Eltern blieben, ging es nach Österreich, wo er um Asyl ansuchte. Er wurde dem...

Die „Kümmerer” vom Mühltor

Die Jugendberatungsstelle Mühletor in der Bahnhofstraße 19 in Bludenz ist seit dem Jahr 2000 Anlaufstelle für junge Leute aus dem gesamten Bezirk Bludenz. Die Erstberatung sowie die Beratung von Jugendlichen ist generell kostenfrei. Bei längeren Prozessen zahlen die jungen Erwachsenen oder die Eltern - abhängig vom Einkommen - einen freiwilligen Beitrag. Wer ein offenes Ohr sucht, erreicht Sarah Ender und Stefan Gießauf unter 05-1755-567 oder E-Mail: ifs.muehletor.bz@ifs.sat beziehungsweise auf Facebook unter Sarah Mühletor und Stefan Mühletor. Interessierte können außerdem beim Journaldienst am Montag von 9 bis 12 Uhr, am Dienstag von 13.30 bis 16.30 Uhr sowie am Donnerstag von 10 bis 13 Uhr ohne Vorankündigung vorbeischauen.
Wenn zuhause dicke Luft ist, in der Schule alles schief läuft, der Chef Druck macht oder kleine Kümmernisse den Schlaf rauben: Sarah Ender und Stefan Gießauf haben immer ein offenes Ohr für Jugendliche ab zwölf und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 25 Jahren. Auf Facebook heißen sie Sarah Mühletor und Stefan Mühletor. Die Diplom-Sozialarbeiterin und der diplomierte Pädagoge...

„Wir haben lange überlegt und viel gerechnet…”

1989 erbte Hildegard Schlatter das ehemalige „Marte-Haus” im Ortszentrum von Nenzing. Wenn sie damals gewusst hätte, was alles auf sie zukommt, hätte sie das Erbe wohl abgelehnt. Doch dank glücklicher Fügungen und des großen Engagements der ganzen Familie wurde nicht nur einer der letzten alten Höfe dieser Art im Walgau erhalten. Mit der Artenne ist außerdem eine ganz außergewöhnliche Kulturstätte entstanden.
1989 erbte Hildegard Schlatter das ehemalige „Marte-Haus” im Ortszentrum von Nenzing. Wenn sie damals gewusst hätte, was alles auf sie zukommt, hätte sie das Erbe wohl abgelehnt. Doch dank glücklicher Fügungen und des großen Engagements der ganzen Familie wurde nicht nur einer der letzten alten Höfe dieser Art im Walgau erhalten. Mit der Artenne ist außerdem eine ganz außergewöhnliche...

Die Walgau-Kindergärtnerinnen

Wenn in den Walgauer Kindergärten Not an der Frau ist, rücken Elisabeth Bargehr, Vanessa Tomasini und Natalie Witwer (v.l.) an. Seit Beginn dieses Schuljahrs sind die drei als Regionale Kindergartenpädagoginnen - je nach Bedarf - in verschiedenen Gemeinden im Einsatz.
Die Kindergärten der Region sind erst seit wenigen Wochen wieder geöffnet - und trotzdem haben Elisabeth Bargehr, Vanessa Tomasini und Natalie Witwer bereits Kinder aus dem ganzen Walgau kennen gelernt. Ihre Dienste wurden in Nenzing, Ludesch, Frastanz und Bürs angefordert. Natalie Witwer wurde für die ersten drei Kindergartenwochen sogar schon an „außerhalb” verliehen. In der Gemeinde Sonntag musste eine...

Pasta aus Ludescher Dinkel

Genießer fahren für Tagliatelle, Spaghetti, Spirelli, Rigatone und Hörnle nach Ludesch. Denn Barbara und Bruno Hartmann stellen nicht nur feine Nudeln selbst her, sondern pflegen auch das Getreide dafür auf den eigenen Feldern.
Engerlinge waren der Auslöser für den Getreideanbau. Denn eigentlich betreiben die Hartmanns ja eine Gemüsegärtnerei. Genauer gesagt haben sie die Gärtnerei von Brunos Eltern 2003 übernommen - und schlugen neue Wege ein. Während die Eltern vorwiegend an den Großhandel lieferten, setzen Barbara und Bruno Hartmann auf den Direktverkauf und Sortenraritäten von anno dazumal. Mit viel Einsatz zieht Barbara alte...

Hier wurde Geschichte geschrieben – Stadthaus um 1922

Das prächtige Stadthaus in der  Bludenzer Werdenbergerstraße 38 hat eine ganz besondere Geschichte. Die ältesten Aufzeichnungen zu diesem stattlichen Patrizierhaus gehen auf die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück. Anfang des 19. Jahrhundert bot hier Christian Getzner in seinem Kontinentalladen unterschiedlichste Waren an. Das Geschäft lief gut - nicht zuletzt dank der klugen Mithilfe des angestellten Chef-Buchhalters Andreas Gassner. Zusammen...

Ein Dorf im Gesundheitsfieber

Seit dem Frühjahr ist Satteins eine von vier Partnergemeinden des Praevenire Gesundheitsforums Seitenstetten. Mit seinem Vorschlag, dieses Projekt in Angriff zu nehmen, brachte Nephrologe Prim. Prof. Dr. Karl Lhotta in seiner Heimatgemeinde einen Stein ins Rollen. Denn das Motto „G‘hörig g‘sund Satteins” ist zurzeit in aller Munde. Gesunde Ernährung und Bewegung werden von Gemeindeverantwortlichen, Ärzten, Pädagogen, Vereinen, Fachleuten und...

Fotowettbewerb: allerhand! gratuliert den Gewinnern

In Zusammenarbeit mit den Fotoclubs der Region hatte allerhand! im Frühjahr dazu aufgerufen, historische Gebäude im Walgau und der Stadt Bludenz abzulichten. Die Redaktion freut sich über 26 kunstvolle Einsendungen, unter denen die Juroren Stefan Stupnik, Armin Winder und Rainer Primosch am 3. Oktober die Sieger kürten. Julian Wachter und Roland Marte holten sich den Sieg in den Kategorien Farbbild bzw. Schwarz-Weiß. Sie dürfen...

Neuer 100 Tonner in Nenzing entwickelt

Auf der Bauma in München präsentierte die Firma Liebherr kürzlich ihre neueste Innovation: Den Raupenkran LR 1100 mit einer Traglast von 100 Tonnen.    Der neue Raupenkran wurde komplett von den Mitarbeitern im Werk in Nenzing entwickelt. Er hebt Lasten von mehr als hundert Tonnen maximal 95 Meter hoch und punktet durch  ein modernstes Steuerungssystem. Der „Vertical Line Finder” stellt etwa sicher, dass die Lasten exakt...

Steinkrebs

Einst in ganz Vorarlberg weit verbreitet, ist der Steinkrebs heute kaum mehr zu finden. Im Torfriedbach in Schlins und im Walsbächle in Röns fühlt er sich wohl. „Meine Mutter - sie ist heute 95 Jahre alt - hat mir erzählt, dass sie sich als Mädchen nicht getraut hat, barfuß in den Wiesenbach zu steigen” , berichtet der Schlinser Biologie Mag. Helmut Amann....
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