Marlies Mock hat in ihrem Leben schon viel gesehen, Höhen und Tiefen erlebt und immer einen Weg gefunden, sich ihren Optimismus zu bewahren. Sie ist überzeugt davon, dass man viel für sich verändern kann, wenn man die Energien in die richtigen Bahnen lenkt.
FOTOS: TM-HECHENBERGER, HANDOUT
Als Marlies Mock im Mai 2017 pensioniert wurde, nahm sie sich vor, „die Zeit mit Dingen auszufüllen, die anderen Menschen dienen.“ Schon seit Jahren hatte sie sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit in Verkauf und Buchhaltung einer Keramikmanufaktur in Liechtenstein zur ganzheitlichen Energetikerin weitergebildet und unterschiedlichste Techniken erlernt, wie man Ratsuchende dabei unterstützen kann, wieder mehr Klarheit und Vertrauen in die eigene Intuition zu gewinnen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Schon drei Monate vor ihrem letzten Arbeitstag waren der „Raum zur Selbstliebe“ im Untergeschoss des Eigenheims eingerichtet und das Gewerbe angemeldet.
Kurz darauf wurde die Jungunternehmerin allerdings stark eingebremst: Ihre Mutter erlitt zwei Schlaganfälle und war daraufhin auf Pflege angewiesen. Nach deren Ableben im August 2018 ließ die nächste Herausforderung nicht lange auf sich warten. Marlies Mock erkrankte selbst an Brustkrebs und fiel auch psychisch in ein tiefes Loch, aus dem sie sich nur mühsam wieder emporkämpfte. „Ich habe gedacht, alles ist vorbei“, erinnert sich die Frastanzerin nur allzu gut an die Ängste, die sie damals durchlebte. Sie ist ihrer Familie, den Möglichkeiten der Schulmedizin und dem unermüdlichen Beistand ihrer Energetiker-Kollegen gleichermaßen dankbar, dass sie sich heute wieder rundum gesund und „voller Power“ fühlt. Vor drei Jahren hat sie den „Raum zur Selbstliebe“ mit neuem Schwung wiedereröffnet.
„Ich war als Kind schon sehr feinfühlig“, erzählt die heute 69-Jährige, „habe Dinge gespürt, die niemand außer mir wahrgenommen hat, und alles hinterfragt.“ Während der Pubertät habe sich das Interesse an diesen unsichtbaren Kräften verlaufen, um dann im Alter von rund dreißig Jahren zurückzukehren. Fortan beschäftigte sie sich mit spirituellen Praktiken – erst im stillen Kämmerlein aus einem Gefühl heraus, dann immer öfter im Rahmen von unterschiedlichsten Ausbildungen. Ihre Familie hat sie bei diesen Bestrebungen immer unterstützt.

Heute bildet Marlies Mock selbst Energetikerinnen und Energetiker aus und bietet Workshops an. Die Teilnehmenden wollen lernen, wie man Selbstheilungskräfte aktivieren, die eigene Mitte finden und alte Muster auflösen kann. In den „Raum zur Selbstliebe“ kommen außerdem Menschen, die in einer Lebenskrise stecken oder sich einfach irgendwie leer und orientierungslos fühlen. Marlies Mock lässt sie nicht nur an ihrem theoretischen Wissen, sondern auch an ihrem reichen Schatz an Lebenserfahrung teilhaben. „Es kommt immer von irgendwoher ein Impuls, der dich weiterbringt“, hat sie schon öfter erfahren. „Es gibt so viele wunderbare Dinge zwischen Himmel und Erde.“ Die Frastanzerin glaubt fest an übergeordnete Kräfte, die unser Leben im Positiven beeinflussen.
Aktuell wenden sich immer wieder junge Frauen an sie, die an sich arbeiten und ein optimales Umfeld für ihre Kinder schaffen möchten. Dies erfüllt Marlies Mock mit besonderer Freude. Denn die zweifache Mutter und dreifache Großmutter schätzt den Austausch mit Frauen in allen Lebensphasen. „Wir können voneinander lernen und uns gegenseitig bestärken, damit wir uns nicht allzu sehr vom Alltag und alten Prägungen beschränken lassen“, ist sie überzeugt. Jungen Müttern rät sie, die Liebe zu sich selbst in den Vordergrund zu stellen und auch einmal liebevoll Nein zu sagen.
„Es ist unglaublich, was Frauen leisten.
Doch man muss nicht alles alleine schaffen.“
Angesichts dieser Frauen, die ihre Kinder so feinfühlig und verantwortungsbewusst ins Leben begleiten, ist Marlies Mock zuversichtlich, „dass aus dieser Generation ganz tolle Menschen hervorgehen.“
Weitere Informationen über Marlies Mock und den Raum zur Selbstliebe gibt es unter marlies-mock.at.

















