Wenn die Ludescher Pfadfinder 80 Jahre rühriges Vereinsleben feiern, sieht Franz Winkler auch einem persönlichen Jubiläum entgegen. Im Herbst werden es dreißig Jahre, dass der damals Sechsjährige sich fürs Pfadfinderleben begeisterte. Der Ludescher IT-Applicationsmanager und aktive Wasserretter opfert viele Stunden seiner Freizeit, um mit seinen „Ranger & Rovers“ – also den 16- bis 20-Jährigen – Gemeinschaft zu pflegen und sie bei der Entwicklung zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu unterstützen. „In unserer Gemeinschaft sind alle willkommen, die Natur und Gemeinschaft erleben wollen“, begrüßt es Franz Winkler, dass man keine sportlichen Talente oder spezielle Fähigkeiten unter Beweis stellen muss, um bei den Pfadfindern eine gute Zeit zu erleben und dazuzugehören. Bei den Pfadfindern tauscht er sich mit Gleichgesinnten aus aller Welt aus – wie etwa im vergangenen Jahr in Portugal beim World Scout Moot – dem weltgrößten Treffen der Altersgruppe 18 bis 25, an dem 7.500 Pfadfinder aus 117 Ländern teilnahmen. Im Team mit zwei anderen Vorarlbergern und einer Tirolerin legte er sich zwei Jahre lang für die Vorbereitungen für dieses Event ins Zeug und kümmerte sich dann vor Ort um die 220-köpfige Delegation aus Österreich. Um sich generell als Leiter zu qualifizieren und auf eine so verantwortungsvolle Position zu gelangen, hat Franz Winkler über die Jahre hinweg verschiedenste Ausbildungen absolviert, bei denen er pädagogische Hintergründe kennengelernt und didaktische Methoden verinnerlicht hat – inklusive einem einwöchigen Selbsterfahrungskurs in Wien. Seit neun Jahren engagiert er sich zudem im Landesverband für die „Rangers & Rovers“. Trotz seiner Begeisterung fürs Pfadfinderleben will der Ludescher im Herbst als Leiter abtreten. Dem Verein wird er aber nicht so schnell den Rücken kehren. Pfadi-Ehrenwort.
















