„Ich trete in große Fußstapfen“, ist Jasmine Sonderegger bewusst. Sie hat großen Respekt vor dem, was ihre Vorgängerin als Obfrau von kultpur Nüziders, Isabell Esch-Rudolph, erreicht hat, welche Künstler von Weltformat diese bereits in den Walgau holte. Gemeinsam mit ihrem Team will die selbstständige Psychologin und Psychotherapeutin diesen bewährten Weg weitergehen, andererseits aber auch neue Kulturformate entwickeln und vermehrt jüngere Menschen – etwa über Kooperationen mit Schulen – einbinden. Die gebürtige Brazerin lebt seit zwölf Jahren mit ihrer Familie in Nüziders und ist seit rund vier Jahren Mitglied bei kultpur. In dieser Zeit hat sie Kunstschaffende unterschiedlichster Genres kennengelernt, dabei Inspiration gefunden und so manche Überraschung erlebt. Weil sie dies möglichst vielen anderen Menschen auch ermöglichen möchte, hat sie die Herausforderung angenommen, sich als Obfrau zu engagieren. „Wenn Menschen, von denen ich das Gefühl hatte, dass es ihnen grad nicht so gut geht, den Saal nach zwei Stunden mit einem Lächeln verlassen, nehme ich die ganze Arbeit gerne auf mich“, sieht sie Kultur zudem als Ressource, die das psychische Befinden direkt beeinflusst. Nach dem Motto „Kultur für alle“ feilt sie mit ihrem Team bereits eifrig am Programm für das Jahr 2027. Parallel dazu wird das Vereinslogo überarbeitet, der Social Media-Auftritt intensiviert. Deshalb ist die neue kultpur-Obfrau froh, dass die 18 Vereinsmitglieder zugestimmt haben, die Verantwortung mit ihr zu teilen, sodass nicht alles auf ihren Schultern ruht. Gerne lädt sie zudem weitere Kulturinteressierte dazu ein, sich einzubringen und mitzugestalten.
















