Die Elektro-Familie Neyer

1949: Ing. Christian Neyer eröffnet in der Rathausgasse seine „Elektrounternehmung”.
1950: Eröffnung einer Werkstätte in der Kirchgasse.
1953: Übersiedlung mit Geschäft und Werkstatt in die Bahnhofstraße 4 (heute Bitsche Optik).
1972: Werkstatt für Schaltanlagenbau in der Klarenbrunnstraße.
1981: Neubau des Bürser Standortes in der Bremschlstraße.
1982: Übernahme des Betriebs durch Ing. Wolfram Neyer und Übersiedlung in die Bahnhofstraße 7b.
1992: Bezug des heutigen Geschäftsstandortes in der Bahnhofstraße
2002: Umbau und Vergrößerung des Geschäftshauses. Währenddessen provisorische Geschäftstätigkeit im ehemaligen Schmidt’s Erben-Geschäft.
2011: Ing. Wolfram Neyer übergibt den Betrieb an seine Söhne Mag. Roland und Jürgen Neyer.
2014: Umbau und Erweiterung des Geschäftslokales auf 500 Quadratmeter Verkaufsfläche.

„Nichts ist steter, als der Wandel”, wusste schon Heraklit. Immer am Puls der Zeit zu sein, das ist für jeden Unternehmer eine Herausforderung. Besonders in dem Metier, welchem sich die Bludenzer Elektro-Familie Neyer seit 70 Jahren widmet. 

FOTOS: TM-HECHENBERGER, ELEKTRO NEYER

Mit dem Verkauf von Elektromotoren hat Großvater Ing. Christian Neyer 1949 den Grundstein für „Elektro Neyer” gelegt. Heute bieten seine Enkel tausende Geräte, Maschinen und Artikel zum Verkauf an. Sie planen und installieren in Gebäuden jeder Art alles, was der Kunde wünscht: Vom einfachen Lichtschalter bis zum Hightech Smarthome, in dem (fast) alles automatisch funktioniert. 

Mag. Roland Neyer,
Geschäftsführer Elektrofachgeschäft

Die Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen im Portfolio von Mag. Roland und Jürgen Neyer verblüfft alle, die das Verkaufslokal in der Bludenzer Bahnhofstraße erstmals betreten oder in die Servicezentrale für Elektroinstallationen samt Schauraum für Beleuchtungslösungen in der Bremschlstraße nach Bürs kommen. Auch für die Stammkunden gibt es immer wieder überraschende Angebote oder neue Produkte zu entdecken: Dass „der Neyer alles hat” ist für die freilich nicht neu. „Tatsächlich haben wir viele Kunden, deren Großeltern schon bei unserem Opa eingekauft haben”, bestätigen Jürgen und Roland Neyer: Für sie ist das eine Bestätigung, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Bei der heutigen Vielfalt an Angeboten im Elektro- und Elektronikbereich, die gerade auch über das Internet mit attraktiven Preisen locken, ist die Treue von Kunden ein wichtiger Maßstab. „Es ist ja nicht so, dass unsere Stammkunden jede Preisdifferenz zu den Discountern einfach akzeptieren würden”, erklärt Mag. Roland Neyer, der seit 2011 das Elektro-Fachgeschäft leitet. 

Man hat sich deswegen früh den international agierenden „ElectronicPartners” (EP) angeschlossen. In Österreich sind 120 Fachgeschäfte Mitglieder dieses Verbundes. Durch den gemeinsam organisierten Einkauf kann man im Preiskampf, und was die Vielfalt der angebotenen Waren anbelangt, mit den großen Ketten sehr gut mithalten.Darüber hinaus haben sich die EP-Mitglieder aber darauf verständigt, dass sie – neben den vernünftigen Preisen – individuelle Fachberatung und alle gewünschten Serviceleistungen bieten: Von der Altgeräteentsorgung über die Installation der Neugeräte samt Einschulung zu deren Bedienung bis hin zur Reparatur im Falle eines Defektes – wenn immer möglich natürlich „auf Garantie”.

Geiz ist nur teilweise geil

„Wer nur die Preise vergleicht, kann im Internet vielleicht ein paar Euro einsparen. Zählt man aber alles zusammen, ist man bei uns sehr gut aufgehoben”, erklärt Mag. Roland Neyer. Der Trend zum Fachhandel ist in den letzten Jahren nicht zuletzt deswegen deutlich spürbar, wie er betont. 

Bei Elektro Neyer werden Lehrlinge ausgebildet, rund zwanzig Männer und Frauen haben hier einen guten und sicheren Arbeitsplatz. Das Fachgeschäft in der Bahnhofstraße leistet einen wichtigen Beitrag zum Geschäftsleben in der Alpenstadt und das von Jürgen Neyer geführte Installationsunternehmen ist verlässlicher und kompetenter Partner für die Bauherren und Planer in der ganzen Region. Die Internetriesen dagegen sind in der Hauptsache als Verkehrserreger präsent.

„Immer mehr Kunden sehen diese Zusammenhänge und legen Wert auf regionalen Einkauf”, berichtet Roland Neyer. Nicht zuletzt deswegen wurde das Fachgeschäft in Bludenz erst vor fünf Jahren umgebaut und erweitert. Auf drei Etagen und über 500 Quadratmetern Verkaufs- und Ausstellungsfläche wird ein Gesamtsortiment mit riesiger Auswahl an Elektrogeräten angeboten.

Das Personal geht nicht auf Tauchstation, wenn Kunden mit fragendem Blick vor der Vielfalt an Produkten stehen. Im Gegenteil: Die BeraterInnen freuen sich, das in permanenter Fortbildung erworbene Wissen weiterzugeben, die Unterschiede der einzelnen Geräte erklären und so zu einer optimalen Kaufentscheidung beitragen zu können. Gerade wenn es sich um größere Anschaffungen mit entsprechend mehr Beratungsbedarf handelt, macht man bei Neyer mit den Kunden auch gerne einen individuellen Termin aus.

Regionale Küchenplanung 

Das betrifft beispielsweise Kunden, die sich bei Elektro Neyer vor der Anschaffung einer neuen Küche über aktuelle technische Geräte und Möglichkeiten informieren wollen. Per Knopfdruck höhenverstellbare Arbeitsplatten, Downdraft-Dunstabzug, Vollflächen-Induktions-Kochfeld oder Dampfbackofen mit App-Steuerung: Auch wenn man nicht jeden Trend mitmachen will und auf den Eiermangel-Hinweis des Smarthome-Kühlschranks verzichten kann – es ist doch interessant, was es alles gibt! 

Roland Neyer und sein Team helfen nicht nur bei der Auswahl der Geräte, sondern bieten zusammen mit regionalen Tischlern auch Planung, Lieferung und Montage der kompletten neuen Küche.

Jürgen Neyer, Geschäftsführer Elektro-Installationen mit seiner „rechten Hand” und Gattin Sabrina.

Bei der Installation der notwendigen elektrischen Zuleitungen kommt das Team von Bruder Jürgen zum Einsatz. Bei Neubauten wird das ganze Gebäude nach den Wünschen der Kunden und der entsprechend erfolgten Planung „verkabelt”. Auch hier steht die Fachberatung im Vordergrund, die Kunden können auf die in sieben Jahrzehnten erworbene Erfahrung und aktuelles Wissen um neueste technische Möglichkeiten zurückgreifen – wenn sie das wünschen. „Nicht jeder will gleich ein komplettes Smarthome realisieren, das etwa bei Annäherung des Besitzers automatisch Türen öffnet, die genutzten Räume entsprechend der Tageszeit beleuchtet und mit der Lieblingsmusik beschallt”, berichtet Jürgen Neyer. Aber gerade beim Thema Sicherheit bringt Smarthome-Technik echten Mehrwert: Türen werden beim Verlassen des Gebäudes automatisch geschlossen, Jalousien nach Wunsch abgesenkt, und eine Alarmanlage wird scharfgestellt. Wenn solche Möglichkeiten schon bei der Planung berücksichtigt und die entsprechenden Vorbereitungen getroffen werden, können diese Möglichkeiten auch Jahre später mit verhältnismäßig wenig Aufwand realisiert werden.

Zukunft wird eingeplant

„Eine gute Elektroplanung muss daher immer in die Zukunft schauen”, erklärt Jürgen Neyer seine Herangehensweise. Jeder Bauherr kann sich an das Team Neyer wenden und einen Vorschlag für diese Planung ausarbeiten lassen. Sie ist übrigens im Preis inbegriffen, wenn der Kunde den Auftrag zur Umsetzung an die „Elektro-Familie” Neyer vergibt…