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In kaum einer Branche hat es in den letzten Jahren so massive Veränderungen gegeben wie im Fotofachhandel. Steht jetzt ein „Zurück in die guten alten Zeiten“ bevor?

FOTOS: HANDOUT

Am 2. November 1994 eröffnete der 27-jährige Berufsfotograf Armin Winder im damaligen Interspar in Bürs sein Foto-Fachgeschäft. Damals existierte noch kein Internet und auch Digitalkameras waren erst in der Entwicklung. In den 32 Jahren seit der Geschäftseröffnung hat sich in der Branche ziemlich alles fundamental verändert. Und nur ganz wenige klassische Fotogeschäfte – von denen es früher in jedem größeren Ort eines gab – haben in Vorarlberg und anderswo die Änderungen der letzten drei Jahrzehnte überdauert. 

Firmenchef Armin Winder

Jenes von Armin Winder, das vor 25 Jahren in den neu errichteten Zimbapark übersiedelte, gehört dazu. Das Sortiment an Foto- und Filmkameras samt Objektiven und Zubehör hat sich technisch komplett verändert und es gibt bald jeden Monat Innovationen, mit denen sich Armin Winder und seine drei MitarbeiterInnen entsprechend befassen, damit sie Kunden bestens beraten können. Denn kompetente Fachberatung zu bieten, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Wünsche der Kundschaft einzugehen, das ist bei Winder seit 32 Jahren selbstverständlich und wohl auch der wichtigste Erfolgsfaktor. Dass man direkt im Geschäft immer mehrere Fotoapparate führender Hersteller in die Hand nehmen und ausprobieren kann, ist ein weiteres Plus. Bei Foto Winder gibt es aber auch ultraschnelle und extrem robuste Actioncams und Flugdrohnen, die immer leichter, leistungsstärker und bedienungsfreundlicher werden. 

Armin Winder hat immer in Spitzentechnik investiert, um diverse Dienstleistungen in perfekter Qualität und „to go“ anbieten zu können: Fotos für Reisepass und Ausweise, die inzwischen genau definierten Kriterien entsprechen müssen, oder individuelle Porträtfotos zum Beispiel für Bewerbungsunterlagen: Das klappt bei Winder ohne Anmeldung und während der großzügigen Öffnungszeiten (wochentags 9 bis 19 Uhr, Freitag 9 bis 20 Uhr und Samstag 9 bis18 Uhr).

Ruck-Zuck ein tolles Last Minute-Geschenk

„Arbeitsplätze“ für Kunden, die hier ihre digitalen Fotosammlungen durchforsten und geeignete Bilder im gewünschten Papierformat oder als Geschenk auf anderen Medien ausdrücken können.

Foto Winder ist in Westösterreich das einzige Geschäft, in dem man Digitalfotos fachmännisch optimieren lassen und noch am gleichen Tag in bester Laborqualität auf Fotopapier (bis zu 60×80 cm Postergröße) oder auf anderen Medien gedruckt mit nach Hause nehmen kann. Fotos auf Kissen, Schiefer oder Tassen, dazu ein netter Spruch – und fertig ist ein sehr persönliches „Last-Minute-Geschenk“. 

Mehr Vorbereitungszeit braucht es, wenn man seine Lieben mit einem Fotobuch beschenken will: Die Gestaltungsmöglichkeiten sind riesig und auch bei diesen Projekten ist das Winder-Team behilflich: Die „fotobook“-Software wird direkt von der Homepage „foto-winder.at“ heruntergeladen und los geht‘s. Das fertig gestaltete Buch kann man direkt hochladen und wenige Tage später im Geschäft abholen. 

Fotobücher liegen ebenso wie die fast schon ausgestorbenen Fotoalben voll im Trend. „Jeder hat viele tausend Fotos im Handyspeicher oder auf diversen Speichermedien liegen, aber die Übersicht fehlt. „Im Gegensatz zu den Bildern in digitalen Massenspeichern werden Fotos in einem Album oder Buch wieder angeschaut und auch nicht versehentlich gelöscht“, freut sich Winder über diese Entwicklung.

Alte Kameratechnik neu entdeckt

Ebenso erfreulich ist aus seiner Sicht das neu erwachte Interesse vor allem junger Fotografen an alten analogen Kameras. „Das hat in der Coronakrise begonnen und ist inzwischen ein richtiger Boom“, so Winder. Und selbstverständlich unternimmt Armin Winder alles, um die Freunde der klassischen analogen Fotografie zu unterstützen. Immer wieder werden gute, gebrauchte analoge Kameras angeboten und passendes Filmmaterial – das seit wenigen Jahren wieder produziert wird – ist bei Winder ebenfalls zu haben.

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