Dr. Birgit Reutz
Während ihres Geografie-Studiums an der Uni Innsbruck beschäftigte sich Dr. Birgit Reutz eingehend mit den Nutzungskonflikten im Nationalpark Galápagos. Um die Naturschätze des als UNESCO Weltnaturerbe deklarierten Gebiets langfristig zu erhalten, müssen sich Einheimische und Besucher an strenge Regeln halten. Dies führt unweigerlich zu Nutzungskonflikten. Diese Thematik hat die Walgauerin, die seit gut fünf Jahren als Dozentin am Institut...
Primus und Gerda Huber: „Die Leute würden uns abgehen”
Sie sind beide über 70 und stehen trotzdem Tag für Tag im Verkaufsraum, versorgen die Pflanzen in den Glashäusern und binden farbenfrohe Blumensträuße: Gerda und Primus Huber brauchen diese Aufgaben und die Menschen, mit denen sie so ständig in Kontakt sind.
FOTOS: tm-Hechenberger, PRIMUS HUBER
Mit ein paar Frühbeeten, die sie in ihrem Haus in Nenzing aufstellten, begann 1970 die Erfolgsgeschichte der Gärtnerei Huber....
Großes Mausohr: Wochenstube im Kirchengebälk
In Vorarlberg gibt es 22 verschiedene Fledermausarten. Die größte europäische Art, das stark gefährdete „Große Mausohr” mit einer Flügelspannweite von bis zu 43 Zentimetern, kommt im ganzen Land vor. Es sind aber nur drei Quartiere bekannt, in denen die Weibchen ihre Jungen aufziehen. Diese liegen in Sulz, Thüringen und Ludesch. Die Wiesen und Wälder im Walgau bieten den nachtaktiven Tieren...
Heuschrecken
(Orthoptera)
Musikanten der Wiesen
Heuschrecken haben ihren Namen vom althochdeutschen „schrecken”, was soviel wie
„(auf-)springen” bedeutet. Einzelne Arten können
bis zu einem Meter weit springen und dabei Startgeschwindigkeiten von 3,2 Metern pro Sekunde erreichen. Rund ein Viertel der zirka tausend in Europa heimischen Arten gilt als gefährdet. In Vorarlberg kommen etwa 50 verschiedene Heuschrecken vor. Rössels Beißschrecken (Foto einer Larve links) und das Grüne...
Bazora-Stutzberg Schattenreich
Die Wiesen am Stutzberg und auf der Bazora beherbergen eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Dies war vielen Frastanzern durchaus bewusst. Bis zu 200 Helfer unterstützen bereits seit Jahren die Landwirte bei der Pflege der steilen Bergwiesen. Vier Jahre lang wurde das Gebiet nun wissenschaftlich „vermessen” - und das Ergebnis überraschte selbst eingefleischte „Fans”. In einem 300 Seiten...
Vorarlbergs schönste Blumenwiese liegt in Bludesch
Franz Pfefferkorn hat die Wiese von seinem Vater geerbt. Er selbst lernte an den Hangflächen Schifahren, seine drei Buben ebenso. Bis heute zieht es ihn hinauf auf Quadres. „Ich wollte früher immer dort wohnen”, erklärt auch seine Frau Marianne. Es hat sich nicht so ergeben, und seit dem Hochwasser 1999 ist sie eigentlich froh, dass sie doch unten im...
Libellen – Luftakrobatik in schönster Form
Fossilienfunde bezeugen: Vor über 300 Millionen Jahren - also mehr als 170 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern - jagten bereits riesige urzeitliche Libellen über die Erde. Die Flügelspannweite dieser urzeitlichen Monster betrug mehr als 70 Zentimeter!
Die modernen Nachfahren dieser Tiere sind deutlich zierlicher. Heimische Kleinlibellen werden bis zu fünf Zentimeter, Großlibellen bis zu zehn Zentimeter groß. Weltweit gibt es rund 5900 verschiedene...
Rotkehlchen
Ein toller Sänger, der verreist, wenn es ihm zu kalt wird.
Rotkehlchen sind bei uns das ganze Jahr über zu entdecken. Doch nicht alle haben in Vorarlberg ihren Hauptwohnsitz. „Bei uns lebt ein bunter Mix aus Standvögeln, Teilziehern, Durchzüglern und Wintergästen”, erklärt Ornithologin Mag. Marlies Sperandio. Ein Teil der Vögel bleibt über den Winter hier, während andere auf der Suche nach...
Fleißiger Bauherr
Nach rund 350 Jahren ist der Biber in Vorarlberg zurück. Es gibt bereits erste Meldungen, dass der scheue Nager auch in Frastanz gesichtet wurde. Die offizielle Biber-Beauftragte des Landes, Mag. Agnes Steininger, kann dies zwar noch nicht offiziell bestätigen. Es ist für sie aber ohnehin nur eine Frage der Zeit, bis der Biber sein Revier in den Walgau ausdehnt....
Steinkrebs
Einst in ganz Vorarlberg weit verbreitet, ist der Steinkrebs heute kaum mehr zu finden. Im Torfriedbach in Schlins und im Walsbächle in Röns fühlt er sich wohl.
„Meine Mutter - sie ist heute 95 Jahre alt - hat mir erzählt, dass sie sich als Mädchen nicht getraut hat, barfuß in den Wiesenbach zu steigen”
, berichtet der Schlinser Biologie Mag. Helmut Amann....
























